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 Geboren
1963 in Gera/DDR.
Lutz Seiler wuchs auf in dem thüringischen Ort Gera-Langenberg.
Nach einer Lehre als Baufacharbeiter arbeitete er als Maurer und
Zimmermann.
Erst während seiner Wehrdienstzeit bei der NVA in den Achtzigerjahren
begann er sich für Literatur zu interessieren und selbst Gedichte
zu schreiben.
Bis 1990 studierte er Germanistik in Halle (Saale) und in Berlin.
Von 1993 bis 1998 war er mit Birgit Dahlke, Klaus Michael und Peter
Walther Herausgeber der Literaturzeitschrift "Moosbrand Neue
Texte".
Seit 1997 leitet er das literarische Programm im Peter-Huchel-Haus
in seinem Wohnort Wilhelmshorst bei Berlin.
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Werke (Auswahl):
- berührt/geführt, Gedichte (1995, Oberbaum-Verlag)
- pech & blende, Gedichte (2000, Suhrkamp)
- Heimaten, Essay (2001, Wallstein)
- Jahrbuch der Lyrik 2003 (2002 - gemeinsam mit Christoph Buchwald)
- vierzig kilometer nacht, Gedichte (2003, Suhrkamp)
- Sonntags dachte ich an Gott, Aufsätze (2004, Suhrkamp)
- Die Anrufung (2005, Verlag Ulrich Kelcher)
Preise (Auswahl):
- Stipendium des Berliner Senats für Kultur (1994)
- Stipendium der Stiftung Kulturfonds (1996)
- Stipendium des Literaturfonds, Darmstadt (1997)
- Literatur-Förderpreis des Landes Brandenburg (1999)
- Kranichsteiner Literaturpreis (1999)
- Lyrikpreis der Stadt Meran (2000)
- Dresdner Lyrikpreis (2000)
- Hermann-Lenz-Stipendium (2000)
- Autoren-Stipendium der Stiftung Niedersachsen (2000)
- Stipendium des Deutschen Literaturfonds, Darmstadt (2001)
- Anna-Seghers-Preis (2002 - gemeinsam mit Rafael Gumucio)
- Writer in residence, Pacific Palisades (2003
- Ernst-Meister-Preis der Stadt Hagen (2003)
- Bremer Literaturpreis (2004)
- Preis der SWR-Bestenliste (2005)
- Literaturförderungspreis des Kunstpreis Berlin (2006)
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